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RolandSchubert
16 - Nebula
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Wenn man die gleichen Verarbeitungsschritte in drei oder vier Workflows eingebaut hat, wird klar, dass Makros echte Vorteile haben.

 

Spätestens, wenn es eine Änderung gibt, die genau diese Schritte betrifft, und man diese in all den verschiedenen Workflows nachvollziehen muss, beseitigt das für gewöhnlich die letzten Zweifel. 

 

Und wenn man bei diesen Anpassungen dann einen der Workflows vergisst oder vielleicht ein Fehler passiert, sollte selbst der größte Skeptiker überzeugt sein!

 

Anwendungsfälle gibt es viele und es lohnt sich definitiv, einmal eine Lösung zu entwickeln, die dann vielfach verwendet werden kann, bei Änderungen aber nur an einer zentralen Stelle angepasst werden muss.  Manchmal können diese Änderungen (oder bestimmte Sonderfälle) aber zum Problem werden, das möglicherweise durch eine "optional Connection" zu lösen ist.

 

Schauen wir uns dazu ein kleines Beispiel an, in dem ich eine Währungsumrechnung in ein Makro ausgelagert habe.

 

RolandSchubert_0-1670859773013.png

 

Natürlich ist dieser Workflow nur einer von vielen, in denen diese Umrechnung gebraucht wird - das Thema taucht ja in vielen Bereichen auf.

RolandSchubert_1-1670860025294.png

 

Das Vorgehen ist relativ simpel - den gelieferten Daten wird der Kurs zugeordnet, dann wird umgerechnet und die umgerechneten Werte werden an den aufrufenden Workflow zurückgegeben.  Es ist natürlich ein feine Sache, Probleme wie die Zuordnung des jeweils richtigen Durchschnitts-, Stichtags- oder historischen Kurses in Abhängigkeit von Konto, Landeswährung und Periode nur an einer Stelle lösen zu müssen.

 

Ein typisches Phänomen, dass natürlich erst auftritt, wenn das Makro in mindestens vier verschiedenen Workflows verwendet wurde; beim fünften ist eine kleine Ergänzung notwendig. Möglicherweise muss hier zusätzlich zur Umrechnung noch ein weiterer Faktor berücksichtigt werden (z.B. weil die Daten in diesem Fall mit umgekehrtem Vorzeichen geliefert werden oder eine Skalierung notwendig ist).

 

Der erste Lösungsansatz ist in diesem Fall, ein weiteres Macro Input Tool hinzuzufügen,  so auch den zusätzlichen Faktor zu übergeben und die entsprechende Berechnung einzubauen. Alle Workflows, die das Macro verwenden, müssten dann aber angepasst werden - nicht so schön. Alternativ könnte man natürlich ein zweites Makro erstellen, das den zusätzlichen Input nutzt ... dann muss zwar nichts geändert werden, aber ist das die Idee hinter einem Makro?

 

Hier hilft die "optional Connection". Bei einem Makro Input Tool kann man angeben, ob hier Daten geliefert werden müssen oder nur können. 

 

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Falls die Verbindung vom Workflow, der das Makro verwendet, nicht versorgt wird, löst das keinen Fehler aus, d.h. die vorhandenen Workflows müssen nicht angepasst werden. RolandSchubert_1-1670863158611.png

 

Der entsprechende Input Anchor des Makros ist grau und signalisiert, dass er optional ist! So brauchen wir kein neues Makro, müssen aber auch keine Anpassungen an existierenden Workflows vornehmen.

 

 

 

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